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24 neue Defibrillatoren für den DRK Rettungsdienst

Freude über neue Technik für den Rettungsdienst: Peter Hengelage (Malteser Hilfsdienst von links), Sören Berndt (Geschäftsführer Malteser Hilfsdienst Bramsche), Elisabeth Wölfer (Geschäftsführerin Rettungsdienst DRK), Peter Gutendorf (Technischer Leiter Rettungsdienst Landkreis Osnabrück), Helmut Zimmermann (Vorstandsvorsitzender Rettungsdienst DRK), Anselm Ullmann (DRK), Bärbel Rosensträter-Harig (Fachdienstleitung Ordnung Landkreis Osnabrück), Martin Steinhoff (Notarzt Harderberg) und Kreisrat Winfried Wilkens bei der Indienststellung der neuen Geräte für den Landkreis Osnabrück.

Mit 24 Geräten der neuesten Generation wird der DRK Rettungsdienst im Landkreis Osnabrück seit Anfang September ausgestattet. Damit werden erstmalig alle EKG- und Defibrillatoreneinheiten gleichzeitig ausgetauscht, und gemeinsam mit den Kollegen des Malteser Hilfsdienstes wird landkreisweit die neueste Technik eingesetzt.

Was ist neu am Corpuls C³?

Alle Corpuls C³ sind mit SpO2-Modul, Kapnometrie, automatischer Blutdruckmessung und einer Bluetooth-Schnittstelle zur Mobilen Datenerfassung ausgestatte. Damit können jetzt alle Patienten-Vitalparameter aus dem C3  in die MDE übernommen werden.

1 Gerät ist zusätzlich noch mit einem Modul zur invasiven Blutdruck- und Temperaturkontrolle ausgestattet. Dieses Gerät wird in Bad Laer vorgehalten da mit diesem Fahrzeug Intensivverlegungen mit erweitertem Monitoring von Patienten der Schüchtermann Klinik durchgeführt werden.

Neu ist die Telemetrie Komponente: Zukünftig kann bereits vom Notfallort ein Ruhe-EKG an die Kardiologischen Fachkliniken gesendet werden. Dort wird das ankommende EKG von einem Facharzt beurteilt und die innerklinischen Prozesse werden bereits vor dem Eintreffen des Patienten angefahren. Damit kann schnellstmöglich die lebensrettende Therapie eingeleitet werden.

Welche Vorteile bietet der Corpuls3 noch?

· drahtlose Kommunikation mit dem System zur elektronischen Datenerfassung im Einsatzgeschehen (MDE). Dies entlastet die Mitarbeiter bei der Eingabe der Patienten-Vitaldaten deutlich, verbessert qualitativ die Dokumentation und erleichtert die vollständige Fokussierung auf den Patienten.

· Die intuitive, schnelle und komfortable Bedienbarkeit des C³ erleichtert die Einweisung in das neue Gerät und erleichtert gleichermaßen während des Einsatzgeschehens die Fokussierung auf den Patienten

außerdem

· individuell konfigurierbare Ansichten im Display

· Ruhe-EKG-Vorschau

· Leichtere dauerhafte Patientenüberwachung. In der sog. Patientenbox laufen alle Sensorsignale des Patienten zusammen, werden überwacht und aufgezeichnet.

· Während des kompletten Einsatzes wird der Patient lückenlos medizinisch überwacht verleiben.

· Mitarbeiterorientierung durch hohe Ergonomie und Flexibilität

· Leichterer Patiententransport aus schwerzugänglichem Umfeld durch modularen Aufbau (Unfallsituation, enge Wohnungen, enge Treppenhäuser etc.)

· Gute Handhabung aufgrund des abkoppelbaren Monitors

· Hohe Ergonomie und Flexibilität am Einsatzort durch Gewichtsreduzierung

Der Roll out beginnt in dieser Woche: 

Dazu werden alle Notarzteinsatzfahrzeuge und alle Rettungswagen (nicht die Krankentransportwagen) auf diese neue Gerätegeneration umgerüstet. Die Geräte müssen crash-gesichert verlastet werden und dazu sind die Gerätehalterungen in den Fahrzeugen umzurüsten von den bisher genutzten Altgeräten (Lifepak 12) auf die Corpuls3 (C3).

11. September 2015 11:18 Uhr. Alter: 2 Jahre