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Kreistag besucht die Rettungswache am Harderberg

Interessierte Mitglieder des Ausschusses für Feuerschutz und Ordnung informieren sich über den Rettungsdienst

Georgsmarienhütte. Der Einladung von Geschäftsführerin Elisabeth Wölfer, im Nachgang zur Fachausschusssitzung die Rettungswache am Franziskus Hospital Harderberg zu besuchen, waren die Kreistagsabgeordneten mit Interesse nachgekommen.

Neben Erläuterungen zu den Abläufen auf einer Rettungswache fand das Standardequipment aus Defibrillator und Beatmungsgerät große Beachtung. Aber auch die Herausforderungen der Umsetzung des Notfallsanitäter-Gesetzes (NotSanG) sowie die entsprechenden Vorgaben der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung fanden breiten Raum zur Diskussion.

Neben dem Aspekt der inhaltlich äußerst anspruchsvollen Lernleistung im – auch fortgeschrittenen - Erwachsenenalter bereitet den Kollegen die leider noch ungeklärte Situation nach der nunmehr nur noch 6- jährigen Übergangszeit Sorgen. Unklar sind zurzeit die zukünftigen Besetzungsvorgaben für die vorgehaltenen Rettungsmittel Notarzteinsatzfahrzeug, Rettungswagen und Krankentransportwagen. Auch kann keine verbindliche Aussage zum Berufsbild des Rettungsassistenten nach 2021 gegeben werden.

Den positiven Aspekt der enormen Aufwertung des Berufsstandes sehen dabei alle Kollegen. Da vermehrt auch Kompetenzen der Notärzte übertragen werden, wird mit dem NotSanG umfangreiche Rechtssicherheit erlangt.

(Text: E.Wölfer)

21. November 2014 12:52 Uhr. Alter: 3 Jahre