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Neuer Rettungswagen für den DRK Rettungsdienst, Rettungswache Ostercappeln

Rettungswagen geht nach über 13.000 Einsätzen in den verdienten Ruhestand

Offiziell in Dienst gestellt wurde der neue Rettungswagen. Im Bild, von links, Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, Oberin Schwester Luka, Andreas Baumann und Maik Becker von der Rettungswache Ostercappeln, DRK-Geschäftsführerin Elisabeth Wölfer, Leitender Notarzt Jens Alker und Rainer Ellermann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des DRK-Rettungsdienstes. Foto:Rainer Westendorf

Am DRK Rettungswachenstandort Ostercappeln wird ein altgedienter Rettungswagen gegen ein brandneues Modell ausgetauscht. In rd. 6 Dienstjahren hat das Fahrzeug über 13.000 Menschen zu schneller, oft lebensrettender Hilfe verholfen.

Die Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes sind DIN-normgerechte Fahrzeuge mit einem separat aufgebauten, sogenannten Koffer als Patientenraum sowie einem Fahrgestell der Marke Mercedes Benz. Dabei wird das Fahrgestell nach rd. 3 Jahren gegen ein neues ausgetauscht. So blickt der Koffer jetzt auf annähernd 400.000 km im Einsatz der Lebensrettung zurück, wogegen das Fahrgestell „nur“ auf gute 200.000 km kommt.

Die Ausstattung umfasst alle notwendigen medizinischen High-Tech-Ausrüstungsgegenstände. Defibrillator mit integrierter Kapnometrie zur Messung des Kohlendioxidanteils in der Ausatemluft, Pulsoximetrie zur Bestimmung der Blutsauerstoffsättigung in Blut, Beatmungsgerät sowie Spritzen – und Absaugpumpen, Liegendtrage und Tragestuhl haben in einem Spezialinnenausbau der Firma GSF aus Twist ihren Platz gefunden.

Über den Neuzugang freuen sich neben dem stell. Vorstandsvorsitzende des DRK Rettungsdienst Vereins Herrn Bürgermeister Rainer Ellermann die Oberin des Kran-kenhaus St. Raphael Ostercappeln, Schwester M. Luka und Prof. Dr. med. Winfried Hardinghaus, Ärztlicher Direktor des Klinikums St. Georg sowie der leitende Notarzt am Standort Dr. Jens Alker, das Wachleiterteam der Rettungswache Ostercappeln, Maik Becker und Andreas Baumann sowie die DRK Geschäftsführerin Elisabeth Wölfer und der stell. Geschäftsführer Gerd Mahlke. 

Nach Jahren der kontinuierlichen Einsatzsteigerung hofft das DRK, dass nun auch in einen Anbau der Rettungswache für die insgesamt 25 Mitarbeiter investiert werden kann. Neben 20 hauptamtlichen Mitarbeiter, Rettungsassistenten und –sanitäter sind insgesamt 5 Auszubildende, FsJ´ler und Jahrespraktikanten im 24 Stunden Rhythmus hier beschäftigt. 

Da das Fahrzeug als Mehrzweckfahrzeug von der Rettungsleitstelle des Landkreises eingesetzt wird, sind ein erheblicher Anteil der jährlich rd. 2.200 Fahrten qualifizierte Krankentransporte. Neben diesem Fahrzeug werden noch zwei weitere Rettungswagen sowie das Notarzteinsatzfahrzeug vorgehalten. Insgesamt werden von dieser Wache jährlich rd. 6.500 Einsätze durchgeführt. Die Rettungswache steht im engen personellen Verbund mit den weiteren DRK – Wachen im Landkreis, die so die flächenmäßige Abdeckung dieser Region im Rettungsdienstbereich des Landkreises Osnabrück garantieren. 

5. März 2014 14:36 Uhr. Alter: 4 Jahre